Hörprüfung und Gleichgewichts Diagnostik

Wie und warum erfolgt eine Hörprüfung?
Die Hörschwelle wird grundsätzlich in Luft und Knochenleitung mithilfe eines Audiometers bestimmt. Audiometer erzeugen Sinustöne unterschiedlicher Lautstärke. Die Schwellenmessung beginnt generell auf dem subjektiv besser hörenden Ohr, anschließend folgt die Luftleitung und Knochenleitung des Gegenohres.

Ziel ist, frühzeitig eine Innenohr-, Mittelohrschwerhörigkeit oder Kombinationen von beiden Schwerhörigkeit zu erkennen.

Bei der Tympanometrie wird die Impedanz des Trommelfell durch Druckänderung im äußeren Gehörgang registriert. Mittels einer Sonde, in der sich ein Mikrofon und ein Schallgeber befindet, wird der äußere Gehörgang luftdicht abgeschlossen, um die Reflexion des Sondentons am Trommelfell über das Mikrofon messen zu können. Die durch die Druckänderungen entstehende sog. „Compliance“-Kurve wird durch das Messgerät aufgenommen. Sie hat ihr Maximum bei Druckgleichheit im Gehörgang und Mittelohr.

Ziel ist, frühzeitig Flüssigkeit im Mittelohr oder andere Erkrankungen des Mittelohres zu erkennen.

Wann erfolgt eine Schwindel-/Gleichgewichtsdiagnostik?

Eine weiterführende Schwindel-Diagnostik wird in Abhängigkeit von der klinischen Symptomatik durchgeführt.

Funktionell endoskopische Nasennebenhöhlen-Chirurgie (FESS)